Freitag, 19. Juni 2009

Monte Agnello, 2358m

Abgekürzte Vormittagstour mit wunderschöner Aussicht

Die im Netz gefundene Tourenbeschreibung schreibt vor, mit dem Auto von Obereggen zum Epircher Laner hinaufzufahren und dann kurz vor der Meierlalm zu parken. Da um diese Jahreszeit offensichtlich kein Fahrverbot herrscht, bin ich natürlich weiter über das Reiterjoch bis zur Zischgalm (2000m) und habe den Puntino auf dem leeren Parkplatz deponiert. Gute 2 km und ca. 1 1/2 Stunden der für Fusskranke geplanten Gesamtgehzeit von 5 Stunden gespart!
In dem Moment kam ein deutsches Touristenehepaar wie aus dem Lehrbuch des Weges. Obwohl ich noch nie dort oben gewesen bin, habe ich natürlich behauptet "mich ein bisschen hier auszukennen" und schon war ich mit dem Herren in einer Diskussion über die beste Aufstiegsmöglichkeit zur Latemarhütte (siehe Bild unten, neben Cima Valbona, 2691m) verstrickt. Die Diskussion blieb eine theoretische, da seine Frau meinte, dass sie mit ihren Schlappen nicht die Serpentinen hochkäme. Auf jeden Fall ein weiteres interessantes Gipfelziel.

Da die Seite des AVS an den Landesgrenzen abrupt aufhört, muss der Weg auf den Monte Agnello traditionell über die Wanderkarte gefunden werden. Ein leichtes Unterfangen, da der Gipfel aber während der gesamten Strecke im Blick bleibt.

Etwas oberhalb des Parkplatzes geht es auf Weg 504-521 zum P.sso Feudo (2121m), wer zur Latemarhütte will kann kurz vor dem Pass abbiegen (1h30' beschildert). Dann geht es mässig steil, teilweisse auf Restschneeflecken treffend, auf Weg 22-515 weiter bis direkt unter den Gipfel. Wer Lust hat, kann auch den etwas längeren geologischen Weg "Dos Capel" nehmen.

Nun kann man das letzte Stück entweder ziemlich steil oder über einen Bogen (Nr. 51) erklimmen. Der Autor wählte natürlich erstere, um am Gipfel so richtig verschwitzt zu sein.


Auf dem Rückweg folgen wir zunächst dem Kamm (Nr. 515), dann kreuz und quer über Schipisten und Forstwege abwärts und das letzte Stück auf der Fahrstraße (Nr. 505) wieder gut 100 Höhenmeter aufwärts zurück zum Ausgangspunkt.


Höhenunterschied: 500m
Aufstieg: 1h+x (je nach Stresssportfaktor), Abstieg 1h, vom eigentlich vorgesehenen Parkplatz jeweils + 30 Minuten
weitere Kommentare: keine

Montag, 8. Juni 2009

Virgl, 450m

Kurzes "Ausgehen" nach dem Holzhallenhockeyturnier.

Das Radl bei der Tankstelle stehengelassen, geht es unmittelbar neben der Nordeinfahrt des Virgltunnels auf Weg 4B steil und auf dem direktesten Weg auf den Virgl.

Nach rund einer Viertelstunde kommt eine kleine Brücke. Auf ihr überquert man die Trasse der Standseilbahn, die von 1907 bis 1957 in Betrieb war. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 6 km/h wurden bei einer Steigung von bis zu 70% insgesamt 196 Höhenmeter überwunden. Heute kann man neben dem 46m langen Viadukt im unteren Teil der auch von der Stadt aus einsehbar ist, ebenso noch Teile des weiteren Verlaufs erkennen, wenn man auf der Brücke steht.


Bereits hier gibt es eine schöne Aussicht - im obigen Foto auf den Altenberg. Über Serpentinien auf dem Scheitel angekommen, hört der Krach von Autobahn, Zug und Stadt von einem Schritt auf den anderen auf.

Aufstieg: 25'
Höhenmeter: 200m

Dienstag, 19. Mai 2009

Radtour Mendel

Klassische Bergetappe für Junior-Stresssportler


Kurz nach dem Tunnel durch Eppan ist ein kleiner Parkplatz gegenüber von der Tankstelle. Dort wird das neue, weil ohne Aufkleber noch nackte, Finkomobil geparkt und das Mountainbike, das nicht mehr sooo leicht wie früher Platz hatte, zusammengesetzt.
Eben geht es 500 Meter bis zum Juwel, von wo aus die Mendelstraße beginnt.


Bei der ersten Rast nach ca. 5 Kilometern bei der Kalterer Höhe, mache ich ein Foto, das den 2. Teil der gestrigen Tour (Leuchtenburg & Co.) zeigt.
Hier, auf 680m gibt es die erste von insgesamt 15 Kehren. Sie sind jeweils mit der aktuellen Meereshöhe versehen, was anfangs frustrierend, später aber sehr motivierend wirkt.


Die zweite Rast gibts in der langen Transversale, ehe es die letzten 9 Kehren zu bewältigen gilt. Pünktlich zur Abfahrt schieben sich Wolken vor die Sonne, womit die Hitze bei der Auffahrt durch die ziemliche Frische bei der rasanten Abfahrt kompensiert wird.


Höhendifferenz: 950m
Streckenlänge: 15 km
Fahrtzeit: 1h 45' aufwärts, 20-30' abwärts

Montag, 18. Mai 2009

Radtour Kojotenpass-Kaltern-Kojotenpass-Leuchtenburger Wald

Radtour zum Auftakt der heißen Jahreszeit mit traurigem Ende


Von Kaltern kommend wird der Golf in seiner letzten Ausfahrt am Parkplatz nach der ersten Steigung geparkt. Von hier aus zweigt der Weg zur Leuchtenburg und dem heutigen Ziel, den Rosszähnen (609m) ab. Da 100 Minuten angeschrieben sind und das Mountainbike dabei ist, geht es zuerst abwärts bis fast zum Kalterer See und dann gemütlich ansteigend auf Feldwegen aufwärts Richtung Kaltern.
Kurz vor der Abzweigung nach Montiggl gehts über Weg 19 weiter, das Frühlingstal querend und dauernd am Mitterberg aufwärts Richtung Süden. Eine kurze, steile Abfahrt führt dann auf die Passhöhe des Kojotenpasses (382m).
Von hier aus geht es über einen Forstweg noch viel weiter nach Süden, irgendwie ist aber eine Abzweigung nicht dort wo sie sein soll, sodass die Tour lediglich auf einen Aussichtspunkt irgendwo zwischen Leuchtenburg und Rosszähnen führt.


Dann wird heimgefahren und das letzte Mal geparkt. Beim Aus- und Einpacken des Rades geht auch noch die Kofferraumöffnung flöten, sodaß dieser nur noch von innen geöffnet werden kann.
Nach einem letzten Fotoshooting nimmt sich kurz nach 16 Uhr die ERAC in der Industrizone des Finkomobils an...


Höhendifferenz: 500m
Streckenlänge: 17 km
Dauer: 1h 40'

Samstag, 11. April 2009

Radtour Virgl, 550m

Frühling am Bozner Haushügel

Irgendjemand hatte die Idee eine Radtour zu machen. Um den zu erwartenden Karawanen ins Überetsch zu entgehen war allerdings eine alternative Route gefragt: Virgl.
Zwar etwas steil, aber dafür kurz.


Kurz war die Straße bis zum Kohlerhof (450m), dafür allerdings bis zu 25% steil...



Nach einer Rast ging es über die vom Wirt geratenen Route 10 stückweise schiebend, tragend und nach Überquerung eines Baches über einen Forstweg zur Haselburg und von dort zurück in die Stadt.


Höhendifferenz: 300m
Streckenlänge: 8-9 km
Zeit: 1h