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Dienstag, 19. Mai 2009

Radtour Mendel

Klassische Bergetappe für Junior-Stresssportler


Kurz nach dem Tunnel durch Eppan ist ein kleiner Parkplatz gegenüber von der Tankstelle. Dort wird das neue, weil ohne Aufkleber noch nackte, Finkomobil geparkt und das Mountainbike, das nicht mehr sooo leicht wie früher Platz hatte, zusammengesetzt.
Eben geht es 500 Meter bis zum Juwel, von wo aus die Mendelstraße beginnt.


Bei der ersten Rast nach ca. 5 Kilometern bei der Kalterer Höhe, mache ich ein Foto, das den 2. Teil der gestrigen Tour (Leuchtenburg & Co.) zeigt.
Hier, auf 680m gibt es die erste von insgesamt 15 Kehren. Sie sind jeweils mit der aktuellen Meereshöhe versehen, was anfangs frustrierend, später aber sehr motivierend wirkt.


Die zweite Rast gibts in der langen Transversale, ehe es die letzten 9 Kehren zu bewältigen gilt. Pünktlich zur Abfahrt schieben sich Wolken vor die Sonne, womit die Hitze bei der Auffahrt durch die ziemliche Frische bei der rasanten Abfahrt kompensiert wird.


Höhendifferenz: 950m
Streckenlänge: 15 km
Fahrtzeit: 1h 45' aufwärts, 20-30' abwärts

Montag, 18. Mai 2009

Radtour Kojotenpass-Kaltern-Kojotenpass-Leuchtenburger Wald

Radtour zum Auftakt der heißen Jahreszeit mit traurigem Ende


Von Kaltern kommend wird der Golf in seiner letzten Ausfahrt am Parkplatz nach der ersten Steigung geparkt. Von hier aus zweigt der Weg zur Leuchtenburg und dem heutigen Ziel, den Rosszähnen (609m) ab. Da 100 Minuten angeschrieben sind und das Mountainbike dabei ist, geht es zuerst abwärts bis fast zum Kalterer See und dann gemütlich ansteigend auf Feldwegen aufwärts Richtung Kaltern.
Kurz vor der Abzweigung nach Montiggl gehts über Weg 19 weiter, das Frühlingstal querend und dauernd am Mitterberg aufwärts Richtung Süden. Eine kurze, steile Abfahrt führt dann auf die Passhöhe des Kojotenpasses (382m).
Von hier aus geht es über einen Forstweg noch viel weiter nach Süden, irgendwie ist aber eine Abzweigung nicht dort wo sie sein soll, sodass die Tour lediglich auf einen Aussichtspunkt irgendwo zwischen Leuchtenburg und Rosszähnen führt.


Dann wird heimgefahren und das letzte Mal geparkt. Beim Aus- und Einpacken des Rades geht auch noch die Kofferraumöffnung flöten, sodaß dieser nur noch von innen geöffnet werden kann.
Nach einem letzten Fotoshooting nimmt sich kurz nach 16 Uhr die ERAC in der Industrizone des Finkomobils an...


Höhendifferenz: 500m
Streckenlänge: 17 km
Dauer: 1h 40'

Dienstag, 12. Juni 2007

Radtour Schneiderwiesen, 1358m + Kojotenpass, 382m

Kohlern-Schneiderwiesen-Kojotenpass-Bozen
Anfangs schlechtes Wetter = Radtour der Extraklasse


Den größten Teil der Höhenmeter bewältigen wir mit der neuen Kohlerer Seilbahn und steigen in Bauernkohlern (1110m) aus. Dort machen wir einen Abstecher zum 37m hohen Aussichtsturm der alle Bäume überragt.


Nun fahren wir über die mittelsteile Fahrstraße zeitweilig über die Bozner Gemeindegrenze zu den Schneiderwiesen (1358m, umstrittenes Gebiet), wo wir halbmittagen und die Leibelen zum Trocknen aufhängen. Zunehmende Bevölkung veranlassen uns, die weitere Tour ins Etschtal zu verlegen. Wir fahren dann ein Stück zurück und zweigen nach Seit ab. In rasanter Fahrt geht es weiter bis Leifers, dort überqueren wir die Pfattener Brücke und fahren nun auf der orographisch rechten Seite der Etsch, vorbei am Kultdorf Birti bis zur Laimburg.


Dort stellen wir fest, dass uns wir nur mehr die Flasche mit dem Holundersaft von Jimmys Mutter zum Trinken haben. Da es nur 1,5 km bis zum Passübergang ins wasserreiche Überetsch sind, starten wir zuversichtlich in die Steigung mit 3 Kehren. Dabei wird es immer steiler bis zum letzten Anstieg mit 14%. Inzwischen haben sich die Wolken wieder verzogen und die Sonne brennt hernieder. Mit letzter Kraft erreichen wir den Kojotenpass (Kreither Sattel, 382m). Von dort geht es bergab bis knapp über den Kalterer See, sodass wir den ganzen Anstieg bis Kaltern bewältigen müssen.

Dieser Anstieg ist ideal wenn man ihn in die umgekehrte Richtung fährt. So geht es zwar nur leicht bergan, aber für uns ausgetrocknete (da im Holersaft 100% Zucker ist und es an den Brunnen kein Trinkwasser gibt) und untrainierte Radler geht es nur mehr im Schneckentempo hinauf nach Kaltern. Dort können wir uns endlich stärken. Die Heimfahrt über Eppan und Sigmundskron geht dann wie von selbst.

Höhenmeter: insgesamt ca. 600m. Streckenlänge: 50 km. Fahrtzeit ca. 3 Stunden